Oculus Quest All-in-one VR Gaming System - 64GB

Die durchschnittliche Produktbewertung ist 4.5 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen insgesamt. (3)
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Kundenbewertungen

Die durchschnittliche Produktbewertung ist 4.5 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen insgesamt. (3)
Fazit:
Mir wurde das Oculus Quest VR Headset mit 64GB Speicher in der Farbe schwarz von notebooksbilliger.de für einen Test zur Verfügung gestellt. Um es kurz zu machen: Das Oculus Quest VR Headset ist eine sehr gute Gesamtidee, welche insgesamt auch relativ gut umgesetzt wurde, jedoch hapert es im Moment noch ein wenig an der Software und der Auswahl an Anwendungen im Store. Insbesondere für VR-Einsteiger und Leute die kein mit einer VR-Brille kompatibles Gerät besitzen handelt es sich jedoch dabei um die beste Wahl, da es das bisher erste Standalone-VR-System auf dem Markt ist. Lediglich zur Einrichtung wird ein bluetoothfähiges Smartphone benötigt.

Pro:
Standalone-VR-System mit einfacher Einrichtung, idealer Einstieg in die VR-Welt, gut funktionierende Hardware

Contra:
recht magere Auswahl im Store, einige Softwareprobleme, keine Nutzung von Drittanbieter-Kopfhörern möglich, kaum Demos, Streaming funktionierte nicht
Ausführliche Bewertung: Zu Beginn sollte ich sagen, dass ich vor diesem Test noch keinerlei Erfahrungen mit VR-Headsets jeglicher Art gemacht habe. Ich habe lediglich auf meinem Smartphone ab und an mal ein VR Video gesehen und mich mit diesem dann im Kreis gedreht um alles zu sehen. Die Oculus Quest ist in ihrer Verpackung ziemlich gut geschützt. Die zwei Controller und die Brille selbst haben jeweils dafür vorgesehene Plätze und werden insgesamt gut in Position gehalten. Zusätzlich ist in der Verpackung noch ein kleiner Karton enthalten. Dieser enthält ein Ladegerät, 2 Batterien für die Controller, einen Adapter für Brillenträger und ein bisschen Papierkram. Das einzig interessante was ich Letzterem entnehmen konnte, war die Tatsache, dass die Quest 5GHz WLAN unterstützt und man nie direkt mit einer starken Lichtquelle (Laserpointer, Sonne) in die Linsen leuchten sollte. Beim Ladegerät für das Headset handelt es sich um ein USB Ladegerät, welches einen Ladestrom von 3A zur Verfügung stellt. Das ist nicht rekordverdächtig, beschleunigt das Laden aber gegenüber einem älteren Ladegerät definitiv. Die einzige Besonderheit ist, dass das Netzteil einen USB Typ C Ausgang hat und dementsprechend auch ein Ladekabel beiliegt welches auf beiden Seiten USB Typ C Anschlüsse hat. Einer dieser Anschlüsse ist abgewinkelt. Ich vermute dieser soll in das Headset gesteckt werden, wenn man es beim Laden benutzen möchte. Da die Oculus Quest einen USB Typ C Anschluss besitzt, kann sie natürlich auch über jedes andere USB Ladegerät mit einem entsprechenden Kabel aufgeladen werden, was sich vor allem praktisch macht, wenn man das Gerät irgendwohin mitnimmt. Sämtliche Teile wirken hochwertig verarbeitet, die Kopfhalterungen der Brille sind aus weichem Gummi, der am Gesicht anliegende Teil aus weichem Schaumstoff. Das Headset selbst ist an der Front aus Plastik und an den Seiten mit Stoff überzogen. Die Controller sind vollständig aus Plastik, teilweise matt, teilweise glänzend. Der Batteriedeckel wird mit einem Magneten verschlossen. Im Headset selbst liegt zu Beginn ein Zettel mit der Information, dass man sich die entsprechende App herunterladen solle. Dies und auch die Einrichtung funktionierten gut. Es wurden alle Schritte genau beschrieben und auch das Herstellen der Verbindung zwischen Oculus Quest und Smartphone beziehungsweise WLAN Netzwerk gehen schnell und einfach. Zudem wird man mit der grundsätzlichen Handhabung vertraut gemacht und auch gezeigt wie man die Brille in der Größe einstellen kann. Nach der Grundeinrichtung musste die Quest erstmal ein Update installieren, sodass dafür insgesamt gut eine halbe Stunde ins Land ging, was aber meiner Ansicht nach völlig in Ordnung ist.
Die ersten Erfahrungen mit der Quest waren sehr interessant, da man zwar die Controller im Display der Brille sah, jedoch seine eigenen Hände, die ebendiese Controller hielten, nicht. Dies war für mich anfangs ein wenig verwirrend. Das Betriebssystem und die gesamte Oberfläche sind ziemlich intuitiv und schlicht aber durchaus schön gestaltet. Den ?Homescreen? stellt eine Art Wohnzimmer dar, in welchem die entsprechenden Fenster dann eingeblendet werden. Insgesamt kann man an der Quest kaum etwas Einstellen, wodurch meiner Meinung nach ein Problem entsteht, da man weder die ?Haupthand? einstellen kann und deswegen der linke Controller immer zu Beginn der Standardcontroller ist, was mich als Rechtshänder stört. Zudem kann man keine Kopfhörer über Bluetooth mit der Quest verbinden und lediglich die originalen Oculus In-Ear Kopfhörer benutzen kann, welche kabelgebunden sind. Dabei haben selbst meine Bose QC 35 On-Ear Kopfhörer angenehm gesessen, während ich die Brille aufhatte.
Als erste Anwendung habe ich mir die App ?Oculus First Contact? heruntergeladen. In diesem Mini-Spiel bekommt man einen kleinen Einblick in die Handhabung der Controller und kann selbst ein wenig herumexperimentieren. So lernt man unter anderem welche Tasten man drücken muss um später in Spielen Dinge zu greifen oder eine Faust zu ballen. Bei der genannten App handelt es sich um eine der wenigen kostenlosen Apps im Store. Für sämtliche Vollversionen von Spielen muss man Geld bezahlen. Die Preise schwanken zwischen 9,99? und 39,99?. Ein weiteres Problem ist, dass es nur von wenigen Spielen Demos gibt, sprich man kauft oft ein wenig ?die Katze im Sack,? da auch die meisten Screenshots und Bilder nicht sehr aussagekräftig sind. Als kostenlose Apps stehen unter anderem YouTube VR, Netflix und Facebook zur Verfügung. Das einzige Spiel welches ich mir während der Testphase gekauft habe war ?Journey of the Gods,? da es eines der wenigen Spiele mit einer Demo ist und diese mich überzeugt hat. Das Spiel bietet einige Stunden Spielspaß, hat aber kein Potenzial über lange Zeit gespielt zu werden. In dieser Richtung habe ich im Store bei keinem der Spiele wirkliches Potenzial sehen können, was ich etwas Schade fand. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit VR-Games im vorinstallierten Browser zu spielen. Die 2 von mir getesteten Spiele haben problemlos funktioniert. Auch der Browser hat weitestgehend problemlos funktioniert. Auch die Wiedergabe von VR-Videos über diesen hat gut funktioniert, egal ob von YouTube oder anderen Seiten. Lediglich an einem Tag ging dies gar nicht. Der Browser hat sich in diesem Fall aufgehängt und ließ sich auch erst nach einem Neustart wieder starten, jedoch bestand das Problem weiter. Innerhalb von 2 Stunden nachdem ich dies bemerkt hatte, stand jedoch über den Store ein Update zur Verfügung, welches das Problem wieder löste. Aufgefallen ist mir jedoch, dass Videos, die direkt für Oculus Geräte optimiert wurden wesentlich besser aussehen, als VR Videos, die mit allen Geräten funktionieren sollen. Die YouTube VR und Netflix App funktionierten Problemlos. Schaut man übrigens normale Videos mit der Brille wird im zuvor erwähnten virtuellen Wohnzimmer eine Art Leinwand eingeblendet, wahlweise lässt sich der Hintergrund auch schwarz einstellen. Will man mit Freunden zusammen abwechselnd spielen bietet sich die Funktion des Streamens des Inhalts auf das Smartphone oder den Fernseher an, damit alle mitverfolgen können, was gerade passiert. Diese Funktion funktionierte leider über den gesamten Testzeitraum fast gar nicht. Meistens war es gar nicht möglich eine Verbindung zwischen der Quest und dem Smartphone herzustellen, obwohl dies grundsätzlich relativ einfach über die App funktioniert. Wenn es einmal funktionierte, dann brach die Verbindung nach 1-2 Minuten wieder ab, zudem funktionierte währenddessen der Ton nicht. Beim Übertragen von Inhalten vom Smartphone auf die Quest sah es ähnlich aus. Als Router wurden dafür eine Fritzbox 6390 bzw. 7590 genutzt und als Smartphone ein OnePlus 7 Pro, sprich dies sollte technisch kein Problem darstellen. An dieser Funktion muss dringend noch gearbeitet werden.
Die Akkulaufzeit der Quest habe ich nie genau gemessen, lag aber je nach Art der Benutzung schätzungsweise zwischen 4 und 6 Stunden. Die AA-Batterien in den Controllern halten wesentlich länger. Am Ende der Testphase hatte der linke Controller noch 100% Akkustand und der rechte noch 80%, was eindeutig daran liegt, dass ich als Rechtshänder für normale Anwendungen den rechten Controller wesentlich mehr benutzt habe als den Linken. Eine Tragedauer von 3 Stunden ist durchaus möglich, ohne dass das Headset zu schwer oder unangenehm wird, lediglich ein Abdruck des Headsets wird schon nach relativ kurzer Tragedauer sichtbar, da es insgesamt relativ fest sitzt, wenn es richtig eingestellt ist, was aber bei Spielen durchaus vom Vorteil sein kann und den Tragekomfort auch nicht mindert.
Die Oculus Quest wurde mir von notebooksbilliger.de für einen Test zur Verfügung gestellt.

Pro:
? Einfache Einrichtung
? Spielerlebnis
? Komplett kabellos
? Keine zusätzliche Hardware nötig
? Tracking funktioniert hervorragend

Contra:
? Auf Dauer etwas schwer
? Riecht stark nach Plastik
? Softwareangebot noch etwas klein
? Kann Übelkeit hervorrufen

===Lieferumfang, Qualität, etc.===
Die Oculus Quest kommt in einer schicken Verpackung. Beim Öffnen wird man gleich mit einem Blick auf die dort liegende VR-Brille sowie den beiden Controllern belohnt. Außerdem ist noch eine kleine Schachtel enthalten, in dieser befindet sich ein kleines Bedienungshandbuch, die zwei AA-Batterien für die Controller, Ladekabel incl. Netzteil, sowie ein Abstandshalter für Brillenträger.

Beim Öffnen steigt einem allerdings erstmal ein sehr chemischer Plastikgeruch in die Nase. Nach ein bis zwei Tagen ist dieser deutlich geringer, aber leider noch nicht ganz verschwunden. Das mitgelieferte Ladekabel (das übrigens USB-C auf USB-C ist), ist mit 3m ausreichend lang, so dass auch während des Ladens gespielt werden kann.

Die Brille selbst besteht aus Stoff und Plastik, die Verarbeitung ist durchaus gut. Auf der rechten Seite befindet sich der Ein-/Ausschalter, den man eigentlich nur selten braucht. Dank eines Sensors versetzt sich die Brille beim Abnehmen von selber in den Stand-By-Modus und beim Aufsetzen wird sie aus diesem geholt.

An der unteren rechten Seite befindet sich der Lauter-/Leiser-Taster. Übrigens ist man mit der Oculus Quest nicht komplett von der Außenwelt abgeschottet, da keine Over-Ear-Kopfhörer zum Einsatz kommen, sondern zwei verbaute Lautsprecher in Nähe der Ohren (die im Übrigen einen Überraschend guten Klang haben). Wer aber trotzdem komplett abtauchen will ohne äußere Einflüsse, der kann auf einen 3,5mm Klinkenanschluss zurückgreifen, der ebenfalls vorhanden ist.

Unten Links ist Schlussendlich noch ein Schieberegler, mit dem der Pupillenabstand eingestellt werden kann.

Mit drei Klettverschlüssen wird das Headset Stufenlos auf die eigene Kopfgröße angepasst.

Bei den beiden Displays handelt es sich um OLEDs mit jeweils 1440x1600 Pixel. Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, dass die Pixel doch gut sichtbar sind, aber nach etwas Eingewöhnungszeit ist das zu vernachlässigen, aber dazu später mehr.

===Einrichtung, Bedienung, etc.===
Eingerichtet wird die Brille per Handy, das ist aber grundsätzlich die einzige Stelle, an der zusätzliche Hardware benötigt wird. Dazu braucht man die Oculus-App, sowie einen entsprechenden Account für eben diese. Danach folgt man einfach den Anweisungen Schritt für Schritt. Die Einrichtung ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen und es kann los gehen.

Bevor es allerdings richtig los geht, verlangt die Oculus Quest die Erstellung eines so genannten ?Guardians?. Das Tracking der Quest erfolgt per Kameras. Zur Erstellung des Guardians sieht man seine Umgebung in Schwarz/Weiß und auf dem Boden wird ein Gitter eingeblendet. Hier zeichnet man mit einem der beiden Controller den Bereich ein, in dem man sich gefahrlos bewegen kann.

Kommt man diesem Bereich später zu Nahe wird eine Begrenzung eingeblendet und beim ?durchbrechen? dieser wird wiederum auf die Kameras umgeschaltet und die Außenwelt ist zu sehen. Ein sehr gute Lösung wie ich finde.

Das Tracking der Oculus Quest funktioniert im Übrigen hervorragend. Die beiden Controller werden schnell und akkurat erkannt. Wichtig ist nur, dass man sich an einem Ort befindet, der zwar Hell ist, aber keine direkte Sonneneinstrahlung hat. Ansonsten können die Kameras die Umgebung nicht richtig erfassen.

Nachdem alles eingerichtet ist befindet man sich in einer ?gemütlichen? Kuppel mit freistehendem Ofen. Vor einem ist in Bodennähe eine ?Schalttafel? mit der zwischen den verschiedenen Menüpunkten durchgeschaltet werden kann. Darüber wird der entsprechende Menüpunkt aufgebaut, so kann z. B. durch die Bibliothek gescrollt werden.

Zu Testzwecken habe ich mir das Spiel ?The Wizards? gekauft. Dabei bewegt man sich in einer 3D Welt und bekämpft Monster mit unterschiedlichen Zaubern. Die Zauber werden natürlich durch Gesten der Hand aktiviert. Das dadurch entstehende Spielerlebnis ist unglaublich. Man versinkt komplett in einer anderen Welt. Die oben bereits genannten sichtbaren Pixel rücken spätestens hier in den Hintergrund und sind nicht mehr relevant.

Die Welt kann in diesem (und auch anderen Spielen) natürlich per Fuß erkundet werden. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Man bewegt sich ?normal? per Fuß. Dies kann allerdings schnell zu Übelkeit führen. Das Hirn ist der Meinung, dass man sich bewegt, in Wirklichkeit steht man aber noch an Ort und Stelle.

2. Die schonendere Alternative: Teleport. Man kann sich ebenso in kleineren Schritten teleportieren. Damit lässt sich der ?Übelkeitsfaktor? um einiges reduzieren.

Als zweites Spiel, welches mir sehr viel Freude bereitet hat, möchte ich noch Beat Saber nennen. Hierbei hält man in der Virtuellen Realität zwei Lichtschwerter in der Hand. Links ein rotes, rechts ein blaues. Man steht in einer Art Tunnel und es kommen Würfel auf einen zugeflogen. Darauf ist immer auf einer Seite ein Pfeil. Von dieser Seite müssen die Würfel mit der jeweils richtigen Schwertfarbe zerteilt werden. Gelegentlich muss man dabei Hindernissen ausweichen, damit die dahinter kommenden Würfel früh genug sichtbar sind um diese richtige zu treffen. Das Ganze wird musikalisch hintermalt und macht einen heiden Spaß

===Akkulaufzeit, App===
Die Akkulaufzeit beträgt rund zwei Stunden. Je nach Titel kann dieser Wert etwas variieren. Dank des beiliegendem 3 Meter langen Ladekabels kann aber auch beim Laden gespielt werden. Allerdings sollte man dann aufpassen, dass das Kabel nicht versehentlich herausgerissen wird.

Zwei Stunden am Stück habe ich aber sowieso nie gespalt. Nach einer knappen Stunde habe ich meistens eine Pause eingelegt und erst danach wieder weiter gemacht.

Spiele und Apps können natürlich über das Betriebssystem des Headsets selbst installiert werden. Allerdings kann der Download auch komfortabel über die Handy-App gestartet werden. Neben der Anzeige des Akkustandes in der App, kann auch der ?Bildschirminhalt? damit aufs Handy übertragen werden. Somit kann einem Neuling relativ einfach Hilfestellung geboten werden. Allerdings funktionierte die Übertragung auf das Handy zum Teil nicht richtig oder gar nicht.

===Fazit===
Die Oculus Quest ist eine All-In-One VR-Brille. Dadurch kommt man auch ohne teuren Rechner in den Genuss VR-Welten zu erkunden. Die Akkulaufzeit ist für die meisten Sessions ausreichend. Auch Grafisch ist die Leistung für ein All-In-One-Gerät beeindruckend. Als Einstieg in die VR-Welt ist die Brille perfekt geeignet. Einen Stern Abzug bekommt sie von mir allerdings wegen des Plastikgeruchs.
Die Oculus Quest soll die große Revolution im VR - Sektor einläuten.
Ob sie das schafft? Finden wir es heraus.
Die Oculus Quest wurde mir freundlicherweise für den Test von Notebooksbilliger.de zur Verfügung
gestellt und ging anschließend wieder zurück.

Lieferumfang
Zunächst einmal wird die Quest in einem hochwertigen und stabilen Karton mit Produktshots geliefert.
Dieser allein macht schon einen sehr positiven Eindruck.
Schauen wir nun in dessen Inneres finden wir gut gepolstert die VR - Brille an sich. Diese wird von zwei
Oculus Touch Controllern begleitet. In einer unscheinbaren, aber ebenso stabilen und hochwertigen Box,
finden wir das Zubehör. Hierzu zählt neben einem Schnellstartguide ein 3M USB-C Ladekabel mit 12V
Netzteil, sowie ein Abstandshalter für Brillenträger.

Design und Technik
Die Oculus Quest besteht zwar komplett aus Kunststoff und Silikon (die Linsen einmal ungenannt belassen),
wirkt aber keines falls billig. Im Gegenteil, sie wirkt sehr wertig und ordentlich Verarbeitet.
Die inneren Werte sind für ein AIO Gerät durchaus brauchbar. Hier werkelt zwar ein nicht mehr ganz so aktueller
Snapdragon Prozessor mit 4GB Arbeitsspeicher, aber was die Brille daraus macht ist verblüffend.
Klar kann man keine Grafik im Style einer HTC Vive oder Oculus Rift erwarten. Das was aber geboten wird ist je nach Spiel
schon sehr schön anzusehen. Im Bezug auf die Displays wurden bei der Quest zwei OLED Panels mit einer Auflösung
von je 1440x1600 Pixel verbaut. Dank OLED bekommen wir satte Schwarzwerte und dank der hohen Auflösung
bleibt auch der gefürchtete Fliegengittereffekt aus.
Neben der kompletten kabellosen Freiheit und der Möglichkeit sich dank Roomscale in einem Raum von bis zu 10m x 10m frei
zu bewegen, besitzt die Quest ein geniales Trackingsystem. Das sogenannte Inside-Out Tracking arbeitet mit 4 in
der Brille befindlichen Weitwinkelkameras. Diese erfassen nicht nur die Position der beiden Touchcontroller,
sondern auch den gesamten Raum. Dadurch kann die Brille die Position des Spielers ermitteln und ihn entsprechend
warnen sollte eine Kollision drohen. Dieses Schutzsystem ist das Guardian-System. Mittels diesem legt der Spieler
zu Beginn einen ?Spielbereich? fest. Innerhalb diesen, durch ein Gitternetz eingegrenzten Bereiches, kann man sich frei bewegen. Das Gitternetz bekommt man aber nur zu Gesicht wenn Gefahr droht.

Eine praktische Funktion bietet das Guardian-System noch. Sollte man den Spielbereich trotz Warnungen verlassen,
dann wird einem mittels der Weitwinkelkameras die reale Umgebung angezeigt. Zwar nur in geringer Auflösung und schwarz-weiß,
aber es reicht um sich zurecht zu finden. Entfernt man sich aber mehr wie 2m vom ?Spielbereich? wird entweder
die Brille schwarz oder man bekommt die Meldung, dass das Guardian-System nicht mehr erkannt wird und neu angelegt werden muss.
Das Tracking der Controller funktioniert an sich sehr gut. Nur vereinzelt wurden sie nicht richtig erkannt.
Das lag aber zu meinst an einem zu dunklen Raum, Oculus empfiehlt das man wenigstens ein Buch lesen können muss,
oder aber daran das die Controller zu dicht an der Brille waren.

Die Quest besitzt außerdem 2 eingebaute Lautsprecher. Diese erzeugen einen erstaunlichen Raumklang,
aber es fehlt ihnen etwas an Bass. Hierfür kann man sich aber auch eigene Kopfhörer per 3,5mm Klinke anschließen und
gänzlich in die VR abtauchen.

Was gibt es nun noch groß zu sagen. Nun die Akkulaufzeit sollte man nicht außer Acht lassen. Hier bin ich
auf etwa 2 ? 2 ½ Stunden gekommen. Sollte man aber nach dieser Zeit noch weiter spielen wollen,
kann die Quest dank dem 3M Ladekabel geladen und währenddessen weiterhin benutzt werden.
Oculus empfiehlt aber ausdrücklich die Quest beim Aufladen nicht zu nutzen.
Das Aufladen dauert übrigens auch nochmal gut 2 Stunden.

Fazit
Nun für wen ist die Quest etwas? Im Grunde für alle die, welche gern in die Welt der Virtuellen Realität eintauchen wollen
ohne gleich mehrere 1000? in die Hand nehmen will. Für ihre aktuellen 449? für die 64GB bzw. 549? für die 128GB Version
bietet die Quest einen super Einstieg der richtig viel Spaß macht.

Die Quest bekommt daher von mir 5 von 5 Sterne ;) Ich kann sie nur weiterempfehlen.

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