Oculus Rift S Virtual Reality Headset

Die durchschnittliche Produktbewertung ist 4.5 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen insgesamt. (5)
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Kundenbewertungen

Die durchschnittliche Produktbewertung ist 4.5 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen insgesamt. (5)
Das Oculus Rift S Virtual Reality Headset wurde mir von Notebooksbilliger.de für einen Test zur Verfügung gestellt. Für diese Erfahrung möchte ich mich hiermit nochmals bedanken.

Ich habe vorher noch nie ein VR-Headset oder Ähnliches besessen oder aufgesetzt, weshalb ich keine Vergleiche anstellen kann.

Fazit am Anfang für die schnellen Leser:
Ich finde die Oculus Rift S Klasse! Es macht richtig viel Spaß, in die virtuelle Welt einzutauchen. Für einen solchen Preis ist VR auch für den ?normalen? User möglich. Bei der Benutzung können, je nach Anwendung, Schwindelgefühle und Übelkeit auftreten. Hier sind manche Leute weniger und andere Leute mehr anfällig.
+ Keine weiteren Sensoren/Kameras notwendig
+ Umfelderfassung/Tracking funktioniert tadellos
° Auflösung im Vergleich zu anderen Herstellern geringer, aber ausreichend
° Minimale Systemvoraussetzungen für die Grafikkarte reichen nicht für alles aus (80+ FPS nötig)
- Brille zeigte ab und an kein Bild an, lässt sich aber lösen

Lieferung:
Die Oculus ist sicher verpackt und kommt in einem, gefühlt riesigen, Karton. Der Lieferumfang ist überschaubar und besteht aus:
- Die Oculus Rift S
- Zwei Handcontroller
- Zwei AA Batterien
- Mini-DisplayPort auf DisplayPort Adapter
- Kurzanleitung für die Installation
- Sicherheitsleitfaden in verschiedenen Sprachen

Aufbau und Inbetriebnahme:
Wie in der Installationsanleitung beschrieben, ist eine Internetverbindung notwendig, um die Oculus-Desktop-App herunterzuladen. Nach der Installation führt einen die Software durch alle notwendigen Schritte, um das VR-Headset in Betrieb zu nehmen. Hierzu gehört eigentlich nur das Einstecken des USB3- und des DisplayPort-Kabels. In dem enthaltenen Tutorial werden die grundlegenden Funktionen wie das ?Guardian System? und die Buttons der Handcontroller erklärt.
Das ?Guardian System? ist eine Umschreibung für den Spielbereich. Dieser wird mithilfe des Handcontrollers im Laufe der Einrichtung definiert. Im aufgesetzten Headset wird ein Videobild der Umgebung gezeigt. Mit dem Handcontroller kann nun der freie Spielbereich gezeichnet werden. Dieser Spielbereich sollte mindesten 1m x 1m groß sein, für manche Spiele wird sogar ein größeres Spielfeld mit mindestens 2m x 2m empfohlen. Ich empfehle mindestens 1,5m x 1,5m um genügend Platz zu haben, größer ist natürlich immer besser.
Das Trackingsystem der Oculus Rift S finde ich super. Das Headset besitzt eingebaute Kameras, die die Bewegung im Raum erfassen und auswerten. Durch dieses interne Trackingsystem sind keine weiteren Komponenten oder Sensoren notwendig.

Betrieb und Spiele:
Ich habe in der Testzeit die kostenlosen Apps ?Google Earth VR? und ?Echo VR? aus dem Oculus Store getestet. Das besichtigen von Städten mit ?Google Earth VR? war sehr beeindruckend. Es macht Spaß, sich durch Manhattan zu bewegen oder auch sich im StreetView-Modus durch die Straßen zu bewegen. Gerade Urlaubserinnerungen kann man schön nachvollziehen. Erste Spielversuche mit ?Echo VR? waren aber einfach nur krass. Da man sich hier schwebend fortbewegt wird der eigene Gleichgewichtssinn sehr auf die Probe gestellt. Durch das schwebende Gefühl hat man allerdings auch schnell ein flaues Gefühl im Magen, dass sich mit etwas Übung bei mir etwas gelegt hat. Als letztes habe ich noch das Spiel ?Everspace? über Steam im Oculus-Rift-Modus versucht. Anfangs hatte ich große Probleme, da das Spiel immer abgestürzt ist, ohne es überhaupt starten zu können. Nach ein paar Versuchen habe ich es jedoch zum Laufen bekommen, jedoch ist mir hierbei aufgefallen, dass meine Radeon RX 580 zwar über den Mindestanforderungen liegt, aber bei etwas aufwendigeren Spielen bei Weitem nicht ausreicht. Das Spiel lief gerade so mit 30FPS, wenn ich alle Einstellungen auf ?low? gesetzt habe. Das Problem bei diesen niedrigen FPS zahlen hat sich schnell bemerkbar gemacht, sobald ich den Kopf gedreht habe, denn der Aufbau der neuen Bilder war zu langsam und es entstand starkes Tearing, das den Spielgenuss stark trübte. Laut der Spezifikation besitzt das Display eine Wiederholrate von 80Hz. Somit sollte die Grafikkarte auch in der Lage sein, 80FPS zu liefern, um eine flüssige Darstellung zu ermöglichen.

Probleme:
Die Oculus Software benachrichtigte mich des Öfteren, dass ich meine USB-Treiber aktualisieren solle. Einen neueren Treiber konnte ich jedoch weder manuell noch über das Windows-Update finden. Da das Headset trotzdem funktionierte, war das aber kein Problem.
Manchmal zeigte die Oculus kein Bild an. Nach aufziehen der Brille blieb alles schwarz. Auch ein Neustarten der Software hat nicht geholfen. Eine funktionierende Lösung war es, das USB- und das Displayportkabel kurz abzuziehen und nach ein paar Sekunden wieder einzustecken.
Bei mir ist am Ende der Testwoche die Warnung aufgetaucht, dass die Batterien der Handcontroller leer seien. Nach einem PC Neustart war die Meldung aber verschwunden und das System funktionierte wieder problemlos.
Das Oculus Rift S Virtual Reality Headset wurde mir von notebooksbilliger.de für einen Test zur Verfügung gestellt.

Die Oculus kommt in einem edlen, aber schlichten dunkel-grauen Karton.
Kaum geöffnet hat man die Rift S direkt vor sich, daneben die zwei Touch-Controller. Am Rande ist noch ein kleines Papp-Packerl mit dem üblichen Papierkram, sowie zwei AA-Batterien, denn je eine kommt in einen Touch-Controller. Mehr ist nicht im Karton ? und mehr braucht es nicht!
Das Einlegen der Batterien geht dank magnetischer Verschlüsse easy. Die Brille selbst wird mit einem Display-Port-Kabel und einem USB-3-Kabel mit dem PC verbunden. Ein deutlicher Fortschritt zur allerersten Oculus die noch mit zwei HDMI- und zwei USB-Kabeln an den Rechner kam. Sonst müssen auch keine weiteren externen Sensoren oder Kameras mehr angeschlossen werden.

Die Einrichtung der Brille war einfach: Software (inkl. Treiber) von der offiziellen Oculus-Seite gezogen und installiert, denn ohne bleibt die Brille schwarz.
Dann geht es weiter in der Software: Brille aufsetzen, der Sensor erkennt, dass man die Brille trägt, denn das Display geht nur dann an (kann aber auch mit Finger auf dem Sensor faken).
Dann einstellen wo der ?gerade-aus?-Blick liegt und dann schon mal sehr cool, sieht man mittels den eingebauten Kameras seine Umgebung und zeichnet virtuell die Safe Zone ein. Das muss man unbedingt ordentlich machen, damit man eben nicht aus versehen gegen ne Wand läuft, oder in den Bildschirm greift ? aber ich spreche natürlich nicht aus Erfahrung ;).
Anschließend muss man die Brille auch nicht mehr abnehmen, denn über das virtuelle Menü kann man sich auch seinen Desktop anzeigen lassen und alles was nicht über das Menü der Brille erreichbar ist, dort machen.

Was gibt?s an Content:
Verdammt vieles, und leider kostet das meiste davon auch nicht grade wenig Geld. Ich habe mich also an allem ausprobiert, dass der Oculus und der Steam VR Shop 4free hergeben.
Die Qualität der Games und Tools will ich aber nicht näher erläutern, da die ja letztlich nichts mit der Brille an sich zu tun haben. Was aber die Integration der Touch-Controller angeht, war ich stets angetan, denn zumindest bei allen Oculus Apps, die ich getestet habe, haben sie, wenn verfügbar, auch immer einwandfrei funktioniert.

Auch Videos via Netflix und YouTube damit schauen kommt übrigens sehr cool, da kommt schon echtes Kino-Feeling auf.

Allerdings empfehle ich gescheite Kopfhörer mit ?nem großen Bügel, der auch um die Rift passt, denn mein Sennheiser? war knapp.

Alles in allem war ich sehr angetan, aber drei Punkte haben mich doch gestört:
1. Die Brille hat ein ordentliches Gewicht und mir schmerzte nach mehreren Stunden schon der Nackenbereich. Ist aber vermutlich auch (an)Gewöhnungssache?
2. Der Sound: Der ist zwar okay, ließ sich aber nicht nur auf mein Headset legen. Habe ich den Sound der Rift runter gedreht, hat er dies automatisch auch für alle anderen Sound-Ausgabe-Geräte übernommen ? das hat mich echt genervt und auch das WWW konnte mir da nicht weiter helfen?
3. Mangelndes Angebot bzw. die Kosten: die Brille hat einen fairen Preis für ein tolles Stück Hardware, aber die Software? alles was 4free ist, ist meist Demo, d.h. nach ein paar Minuten ist auch schon wieder Schluss? will man zur Vollversion, wird bei halbwegs coolen Games, immer gleich gut was verlangt
Das wäre okay, wenn die Apps fast alle (sowas wie Fallout 4 VR mal ausgenommen) nicht trotzdem sehr kurzweilig und meist nur ne halbe Stunde wirklich fesseln würden.
Ich denke aber, das wird sich in den nächsten Monaten deutlich bessern, wenn eben auch einfach mehr Käufer bei Oculus landen und v.a. auch mehr Games dafür entwickelt werden.

Würde ich sie kaufen?
Aktuell Nein, aus grade den oben genannten drei Mankos. Wobei der letzte Punkt sich selbst lösen wird. Wer doch zuschlägt, dem kann ich sie aber auch trotzdem empfehlen! (Empfehle dann aber auch zusätzliches Nackentraining;)


Kleiner Tipp am Rande: Meine kleine mit 2 Jahren ist voll auf den Disney Showroom abgefahren, und war nur noch mit Geschrei von der Rift und dem Showroom weg zu bekommen :D
Pro:
? Bedienung, Komfort
? Auflösung/ Bildqualität
? Keine externen Sensoren nötig
? Preis der Brille
? Immersives Erlebnis durch gute Lautsprecher und Bild

Contra:
? Spielepreis
? Augenpolster schlecht zu reinigen
? Batteriefächer der Handcontroller gehen zu leicht auf

Fazit:
Wer sich für VR interessiert und hauptsächlich spielen möchte, kann bei dieser Brille zugreifen!

Ausführliche Bewertung:
Die Oculus Rift S wurde mir von notebooksbilliger.de zum Testen zur Verfügung gestellt.

Die Brille:
Die Brille kommt in einem schicke schwarzen Karton. Dazu gibt es zwei Controller (inkl. Batterien) und einen kleinen Guide. Die Brille ist aus dem Karton heraus Plug&Play. DisplayPort und USB 3.0 an den Computer anschließen und fertig. Dank des leicht verstellbaren Kopfbandes mit einem Drehrad wie bei einem Fahrradhelm, sitzt die Brille fest und doch gemütlich. Die Polster sind sehr angenehme, verleiten aber etwas zum Schwitzen. Eine abwaschbare Kunstledervariante würde ich hier bevorzugen. Das Verbindungskabel ist sehr lang und nicht zu schwer. Alle Teile der Brille sowie die Controller bestehen aus Plastik, fühlen sich aber recht hochwertig an. Sehr angenehm: Die Brille benötigt keine externen Sensoren um die Bewegungen zu erfassen.

Setup:
Ist die Brille angeschlossen, muss die Oculus Set-up Software heruntergeladen werden (ca. 8GB). Nach der Installation muss man sich mit einem Facebook-Konto anmelden und kann die Brille einrichten. Insgesamt eine Sache von wenigen Minuten. Nach dem Set-Up wird man durch kleine Tutorials geführt um die Funktionen kennen zu lernen. Im gleichen Zuge wird der Guardian eingerichtet. Ein Feature, welches ich nicht vermissen möchte. Dabei malt man mit dem Controller virtuelle Linien auf den Boden. Übertritt/übergreift man diese im Spiel wird man gewarnt. So werden Kollisionen mit Möbeln vermieden. Hierbei sollte beachtet werden, dass die Spielfläche min. 2x2m betragen sollte. Die Lenovo VR Brille bietet dies beispielsweise nicht.

Technik und Spiele:
Meine getesteten Spiele: Beat Saber, Super Hot VR, Pavlov VR (jeweils über Steam auf dem PC), Spiderman Homecoming VR, VR Chat (über Oculus Store)
Getestete Software (Beispiele): Google Earth VR, Disney VR

Generell gesagt: Das Spielen mit der Brille ist eine Wucht! Das immersive Erlebnis sorgt dafür, dass man sich jederzeit als Spielfigur und nicht nur als Spieler fühlt. Die Auflösung der Brille ist, verglichen mit anderen aktuellen Brillen, sehr gut und flüssig. Meine Oculus Go wirkt vergleichsweise sehr alt, da die Go noch einen starken Fliegengittereffekt aufweist. Dieser Effekt ist bei der Rift S nur noch kaum vorhanden. Ich habe es beim Spielen nicht als störend empfunden. Beat Saber und Super Hot VR sind geniale Spiele, die für einen Rift S Besitzer Pflicht sein sollten. Vom Boxen bis hin zum liegenden Ausweichen von fliegenden Kugeln ist alles dabei. Es ist ein unglaublich packendes Erlebnis. Einziger Wehrmutstropfen an dieser Stelle: Die Spiele sind vergleichsweise SEHR teuer. Die Spiele die grafisch sowie vom Umfang teilweise Handyspiele kaum übertreffen, kosten schnell mal zwischen 20? und 40?. Ohne diese ist die Brille allerdings Zwecklos. Man sollte also gleich zu Anfang wenigstens 60? für Spiele einplanen. Der Desktop des Computers lässt sich mit der Brille ebenfalls bedienen.
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